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Refraktive Chirurgie PDF Drucken E-Mail

Seit ca 1999 unterziehen sich immer mehr Menschen einem refraktiv-chirurgischen Eingriff, um ohne oder nur noch mit einer schwachen Brille oder Kontaktlinse scharf sehen zu können. Dabei haben sich folgende Verfahren bewährt:

  • PRK (Photorefraktive Keratektomie)
  • LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)
  • LASEK (Laser-Epithel-Keratomileusis)


Bei diesen Verfahren wird mit einem Kaltlichtlaser Hornhautgewebe abgetragen. Die menschliche Hornhaut besitzt eine Brechkraft von ca. 45 Dioptrien. Durch einen gezielten Gewebeabtrag wird sie in ihrer Dicke und damit in ihrer Brechkraft verändert.

Historisch stellt die PRK das bewährteste und älteste Verfahren dar. Die LASIK wird heute am häufigsten durchgeführt und hat sich inzwischen wie die PRK bewährt. Die LASEK, das neueste Verfahren, wird bevorzugt bei Patienten mit geringer Hornhautdicke eingesetzt.

Mit den aufgeführten Verfahren können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit bei ausreichender Hornhautdicke innerhalb bestimmter Grenzbereiche behandelt werden.

Eine Korrektur der Altersweitsichtigkeit ist nicht möglich. Doch können Kurzsichtige aufgrund gezielter Planung nach dem Eingriff auf einem oder beiden Augen eine angemessene Kurzsichtigkeit behalten, sodaß sie in der Nähe sehen können.

Individuelle Beratung und Voruntersuchung sind für jeden Interessenten unerlässlich. Untersuchungen sind nach dem Eingriff über 3 Monate in kürzeren Abständen, danach in der Regel jährlich erforderlich.

Als Mitglied der KRC (Kommission für Refraktive Chirurgie) habe ich mich verpflichtet strenge Indikationsgrenzen einzuhalten. Ausschlußkriterien sind unter anderem:

  • Alter < 18 Jahre
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie ohne Brille oder Kontaktlinse gut sehen möchten, dann melden Sie sich bitte telefonisch oder über unsere Terminvereinbarung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. März 2010 um 17:21 Uhr
 
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